Die Marke

Städte brauchen eine starke, unverwechselbare Identität. Immerhin geht es darum, sich gegen andere Standorte in Punkto Tourismus und Wirtschaftskraft zu behaupten, und die Zukunft der Bewohner in einer lebens- und liebenswerten Umgebung zu sichern.

Obmann, Karl Kräuter

Warum eine "Marke Völkermarkt"?

DIE GEMEINSCHAFT STÄRKEN

Gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Strategie will alle mitnehmen in eine Richtung, die Energie freisetzt und somit den Rahmen für eine Bewegung gibt, die neue Kreativität fordert und fördert. Alle sollen an der Entwicklung der Stadt mitarbeiten – im Großen wie im Kleinen.

DIE REGION NACHHALTIG STÄRKEN

Die Marke Völkermarkt zeigt auf, was die Region einzigartig macht. Die Marke Völkermarkt soll das Image der gesamten Region langfristig aufwerten. Es geht darum, sich gegen andere Standorte in Punkto Tourismus und Wirtschaftskraft zu behaupten, und die Zukunft der Bewohner in einer lebens- und liebenwerten Umgebung zu sichern.

Der Prozess

Der Wettbewerbsdruck unter Städten wird immer größer. Sie konkurrieren um die Ansiedlung von Betrieben und um das Interesse der Touristen. Gleichzeitig müssen sie ein attraktiver Lebensraum für die Bevölkerung sein. Ein positives Image wird für die Städte zunehmend wichtiger. Es gilt, sich in den Augen der Zielgruppen als unverwechselbar darzustellen und sich eindeutig zu positionieren.

Unter dem Motto „Völkermarkt 2020“ fand am 18. April 2013 in der Neuen Burg eine Zukunftsmoderation unter Beteiligung von mehr als 120 Personen aus den unterschiedlichsten Interessensgruppen statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung brachten die TeilnehmerInnen zahlreiche Ideen und Meinungen zur Standort- und Markenentwicklung ein. Die umfangreichen Ergebnisse dienten als Grundlage für die Erstellung eines maßgeschneiderten Fragebogens für die Bevölkerungs- und Kundenbefragung. Nun wird zu den gemeinsam erarbeiteten Themenfeldern der Standort- und Markenentwicklung eine umfassende Bevölkerungs- und Kundenbefragung in der Stadtgemeinde Völkermarkt und im Einzugsbereich sowie in einigen Völkermarkter Betrieben und Institutionen durchgeführt.

Von Mai bis August 2013 wurde zu den gemeinsam erarbeiteten Themenfeldern der Standort-/ Markenentwicklung nun die umfassende Bevölkerungs- und Kundenbefragung in der Stadtgemeinde Völkermarkt und im Einzugsbereich sowie in einigen Betrieben und Institutionen durchgeführt. Die Summe dieser ermittelten Bürger-/Kundenmeinungen wird die weitere Umsetzungsarbeit in Richtung „Attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum Völkermarkt“ wesentlich mitbestimmen. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 18. September 2013 im 2. Amtsgebäude der BH Völkermarkt wurden die Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungs- und Kundenumfrage präsentiert. Diese aussagekräftigen Daten und Fakten zeigen klar auf, dass sich die Stadtgemeinde Völkermarkt einer Qualitäts- und Positionierungsoffensive unterziehen muss, um sich innerhalb des harten Standortwettbewerbes sowie gegenüber den umliegenden Städten und Standorten noch stärker zu profilieren. „Dazu muss eine gezielte Attraktivierung des Standortes Völkermarkt für die 30- bis 50-Jährigen eingeleitet werden, um speziell diese wichtige Zielgruppe in der Stadtgemeinde Völkermarkt zu halten und zu begeistern“, meint Thomas Egger, externer Berater und Coach der Standort-/ Markenentwicklung. Er führt weiters aus: „Das heißt, im Angebot als auch im Erscheinungsbild muss der Anschluss an die 30- bis 50-Jährigen gefunden werden. Lust zum Besuch, Einkaufen und Flanieren in der Stadtgemeinde Völkermarkt bedingt einen qualitätsvollen Erlebnisrahmen. Und dieser Rahmen muss immer wieder durch besonders attraktive Aktivitäten belebt werden.“ Besonders hohe Wünschbarkeit in der Bevölkerungsumfrage haben spezialisierte Gastronomiebetriebe und Fachgeschäfte, da diese Zusatzangebote den bestehenden Branchenmix am Standort Völkermarkt positiv abrunden würden. Mit Hilfe der Umfragen wurden auch das genaue Identitätsmuster sowie das Eigen- und Fremdbild der Marke Völkermarkt herausgefiltert. Dieses ermittelte Identitätsmuster ist nun die beste Grundlage für das zukünftige Marketing und die Kommunikation des Standortmanagements Völkermarkt. Die Themen der Kommunikation werden dem Identitätsmuster der Marke Völkermarkt entnommen, und es werden in jeder Zielgruppe spezifische Kommunikationsziele definiert. „Jedoch nachhaltiges Standortmanagement heißt nicht nur Professionalisierung der Kommunikation, sondern auch Produkt- bzw. Standortentwicklung – sprich Optimierung aller Standortqualitäten von Völkermarkt!“ betont Egger.

„In der nun folgenden Projektphase der Standort-/Markenentwicklung gilt es, die von der Bevölkerung und den Kunden gewünschten Umsetzungsmaßnahmen möglichst rasch zu realisieren. Daher haben wir schon Arbeitssitzungen der Umsetzungsteams abgehalten“, sagt Wilfried Magnet, Obmann des „Wirtschaftsvereins Zukunft Völkermarkt“. Eines der ersten Projekte wird die Visualisierung der Marke Völkermarkt sein. In den nächsten Tagen wurde dann auf dem Fundament der Daten und Fakten der Bevölkerungs- und Kundenumfrage eine griffige Gesamtstrategie erarbeitet und davon die konkreten Maßnahmen für die Jahre 2013/14 abgeleitet. In dem darauf folgenden Umsetzungsprozess wurden möglichst viele AkteurInnen der Standort-/Markenentwicklung mit eingebunden. Dazu wurden die bereits installierten Umsetzungsteams laufend Arbeitssitzungen abgehalten. Eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Informationsveranstaltungen haben den umsetzungsorientierten Gemeinschaftsprozess erfolgreich unterstützt.

Abschließend unterstrich Herr Bürgermeister Valentin Blaschitz diese starke Aufbruchsstimmung: „Durch diese bürgernahe und kundenorientierte Vorgangsweise wurde eine starke Identifikation der Bevölkerung mit der Standort-/Markenentwicklung und den geplanten Aktivitäten eingeleitet. Und dieses konstruktive Miteinander von allen Interessensgruppen garantiert die Realisierung der Hauptzielsetzung „Attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum Völkermarkt“.

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Gründungsmitglieder

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„Standort-/Markenentwicklung – Völkermarkt 2020“
(alphabetisch gereiht):

  • Ehem. Bgm. Valentin Blaschitz
  • StR. Gerald Grebenjak
  • Dr. Adalbert Janesch
  • Mag. Gert Klösch
  • Ehem. StR. Karl Kräuter
  • Prof. Wilfried Magnet
  • Ing. Gottfried Maierhofer
  • Mag. Helmut Micheler
  • Mag. Pharm. Heinz Piskernik
  • DI Peter Plaimer
  • Sandra Ramsauer, B.A. (ehem. GF)
  • Amtsleiterin Mag. Sandra Schoffenegger
  • Birgit Seifert-Dragy
  • Mag. Franz Slamanig
  • Friedrich Zirgoi

Pressestimmen